Ende Dezember 2025 verabschiedete der Berliner Senat den Haushalt des Landes Berlin für die Jahre 2026–2027. Zu den weiterhin wichtigsten Prioritäten der konsolidierten Mittelverteilung zählen Bildung, die Förderung der jungen Generation sowie die Stärkung familiärer Werte. Damit bleibt die grundlegende Entwicklungsstrategie in diesem Bereich unverändert – trotz strenger Sparvorgaben und Ausgabenkürzungen in vielen Lebensbereichen, einschließlich der Arbeit der Verwaltungsbehörden.
Ein zentrales Element des Haushalts in diesem Zusammenhang ist die Verbesserung der Bildungsqualität. Die Finanzierung wird auf den Ausbau des Fachkräftepotenzials, die Qualifizierung sowie den Aufbau stabiler Strukturen ausgerichtet. Die Kontinuität der Bildungsprozesse sowie der Erhalt der Arbeitsplätze für pädagogische Fachkräfte werden gewährleistet. Die Weiterentwicklung des Bildungswesens, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Umschulungen werden fortgesetzt, unter anderem mit Unterstützung des Berliner Landesinstituts für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ).
Für den Neubau, die Sanierung und den Erhalt der schulischen Infrastruktur sind in den Jahren 2026 und 2027 insgesamt 1,9 Milliarden Euro vorgesehen. Bis zum Schuljahr 2027/28 sollen 15.000 neue Schulplätze geschaffen und 13 neue Schulgebäude errichtet werden. Darüber hinaus werden jährlich rund 50 Millionen Euro in die technologische Modernisierung von Bildungseinrichtungen investiert. Der sogenannte Digitalpakt II eröffnet zusätzliche Möglichkeiten zum Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Im Bereich der frühkindlichen Bildung legt die Berliner Landesregierung den Schwerpunkt auf Qualität. Trotz der angespannten Haushaltslage ist eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels in Kindertagesstätten geplant. Dies soll eine intensivere individuelle Förderung der Kinder ermöglichen, die Belastung des Personals reduzieren und die Qualität der pädagogischen Arbeit erhöhen. Die frühkindliche Bildung wird weiterhin als ein wesentlicher Faktor zur Sicherstellung von Chancengleichheit betrachtet.
Gemäß dem verabschiedeten Haushalt bleibt die Unterstützung von Jugend und Familien ein zentrales Element der Sozialpolitik. Der Fokus liegt auf Prävention und der Bekämpfung von Jugendkriminalität. Die Finanzierung von Jugendsportprogrammen wird ausgeweitet. Zudem werden der Schutz der Kinderrechte, Hilfen zur Erziehung sowie der weitere Ausbau der Unterstützungsangebote für Pflegefamilien sichergestellt. Das Netz der Familienservicezentrensoll künftig alle Berliner Bezirke abdecken. Der verabschiedete Haushalt soll zugleich die Fortführung ihrer Arbeit garantieren.
In diesem Zusammenhang ist die Aussage der Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, besonders hervorzuheben:
„Investitionen in qualitativ hochwertige Bildung, frühe Förderung sowie verlässliche Unterstützungsstrukturen für Kinder, Jugendliche und Familien sind zweifellos der tragende Kern unseres Haushalts für die Jahre 2026–2027.“
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