Vom 9. bis 14. Juli wird Berlin erneut zum Austragungsort des renommierten Musikfestivals «Classic Open Air», das sich „fest“ seine besondere Nische im reichen Kulturkalender der Hauptstadt gesichert hat und jedes Jahr ein Publikum in Tausenderstärke anzieht.
Das Festival wurde 1992 auf Initiative des herausragenden lyrisch-dramatischen Operntenors mit der sogenannten „spinto“-Tönung (eine harmonische Verbindung von lyrischer Leichtigkeit und dramatischer Kraft des Gesangs ohne besondere Stimmüberanstrengung) José Carreras (José Carreras, geboren 1946, gebürtig aus Barcelona, Katalonien, Spanien) gegründet.
Veranstalter des Festivals ist die Tochtergesellschaft des größten europäischen Promoters Deutsche Entertainment AG (DEAG): DEAG Classics AG (Berlin). Ihr zentrales Tätigkeitsfeld ist seit vielen Jahren die Durchführung eines breiten Spektrums musikalischer Veranstaltungen mit „Live-Sound“. Viele davon werden von Lichtinstallationen und farbenprächtigen Feuerwerken begleitet.
Ursprünglich wurde das Festival als multigenres Ereignis im „musikalischen Raum“ konzipiert. Es bietet dem Publikum nicht nur klassische Musik, sondern auch Rock, Pop und Jazz. Zum Repertoire gehören außerdem Opernaufführungen, Operetten und Musicals. Einige Darbietungen werden von beeindruckenden Lichtshows oder Feuerwerken begleitet. Im Laufe der Jahre ist es „Classic Open Air“ gelungen, große Bekanntheit und die wohlwollende Zuneigung des Publikums zu erlangen.
Im Laufe vieler Jahre wurde die Bühne des «Classic Open Air» von Auftritten herausragender Künstler bereichert, darunter Opernstars ersten Ranges wie Anna Maria Kaufmann, Lucia Aliberti, Montserrat Caballé, Roberto Alagna. Hinzu kamen legendäre Musikgruppen und Interpreten, darunter Buena Vista Social Club, Chaka Khan, Scorpions, Eliane Elias. Die deutsche Musikplattform wurde in verschiedenen Jahren von namhaften Sängern und Musikern wie Udo Jürgens, Till Brönner, Curtis Stigers, Annett Louisan und anderen vertreten. Am Festival nahmen außerdem das Russische Nationalorchester unter der Leitung von Wladimir Spiwakow sowie das Orchester der Russisch-Deutschen Musikakademie teil, dessen Dirigent Waleri Gergijew war.
Traditioneller Veranstaltungsort des «Classic Open Air» bleibt unverändert der ausdrucksstark glänzende Gendarmenmarkt (Gendarmenmarkt). Sein einzigartiger Charme, ergänzt durch die monumentale Architektur des Konzerthauses (Konzerthaus), des Deutschen Doms (Deutscher Dom) und des Französischen Doms (Französischer Dom), schafft eine besondere, feierliche Atmosphäre, die am Abend besonders eindrucksvoll wirkt.
Dieses Festival weist eine Reihe charakteristischer Besonderheiten auf, die es deutlich von vielen ähnlichen Veranstaltungen abheben. Insbesondere:
- das Gefühl von Weite und Offenheit. Die Durchführung von Konzerten unter freiem Himmel schafft eine besondere, ungezwungene, freie Atmosphäre;
- die genannten majestätischen Bauwerke „bilden“ eine seltene romantische und zugleich eindrucksvolle natürliche Kulisse für die Aufführungen;
- die fein ausbalancierte Verbindung verschiedener Musikrichtungen. Die Besucher können nicht nur Oper, Sinfonien und Klavierkonzerte genießen, sondern auch klassische Crossover-Projekte (engl. classical crossover) mit Elementen akademischer (klassischer, opern- und sinfonischer) sowie populärer Musik (Pop, Rock, Jazz u. a.). Auf einer Bühne können scheinbar vollkommen verschiedene Genres „nebeneinander“ bestehen;
- wie bereits erwähnt, werden viele Auftritte von prachtvollen Lichtshows und Feuerwerken begleitet, was das Konzert im Grunde zu einem echten visuellen Spektakel macht.
- die Vielfalt des Inhalts. Jeder Festivaltag ist gewöhnlich bestimmten Künstlern oder thematischen Blöcken gewidmet. Im Programm finden sich sowohl großartige Galakonzerte mit berühmten Orchestern und Dirigenten sowie Gesangskünstlern als auch bescheidenere, intimere, eher „experimentelle“ Auftritte.
Das Programm des «Classic Open Air» 2026 wird als außergewöhnlich reichhaltig und vielschichtig angekündigt. Es umfasst sowohl klassische Orchesterwerke als auch Operetten, italienische und deutsche Oper, Jazz-Improvisationen und szenische Aufführungen.
Das Festival wird am 9. Juli feierlich eröffnet mit einem Auftritt eines der führenden Sinfonieorchester Deutschlands - des Konzerthausorchesters Berlin (Konzerthausorchester Berlin). Diesmal steht es unter der Leitung der ersten Frau in der Geschichte des renommierten Konzerthauses Berlin (Konzerthaus Berlin) , der amtierenden künstlerischen Leiterin Joana Mallwitz (Joana Mallwitz).
Veranstaltungsadresse des «Classic Open Air» 2026 Jahres: Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin.
Festivalprogramm und Eintrittskarten: https://classicopenair.de
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