«Zu Gast im ABACUS» ist eine präzise abgestimmte Veranstaltungsreihe, die seit 2023 im Hotel ABACUS Tierpark Hotel (Franz-Mett-Str. 3-9, 10319 Berlin) unter der lakonischen und prägnanten Kommunikationsmarke - «Zu Gast im ABACUS». Hauptsächlich befassen sie sich mit historischen Aspekten, dem kulturellen Erbe, etablierten Traditionen und Bräuchen sowie der aktuellen Lage in den Ländern, die nach dem Zerfall der UdSSR entstanden sind.
Die Veranstaltungen werden auf Initiative und in enger Zusammenarbeit der Vereinigungen Go East Generationen e.V., Deutsch-Russische Festtage e.V., der Verwaltung des ABACUS Tierpark Hotel, mit informativer Unterstützung von BERLIN24.RU.
Der von ihnen geschaffene Raum für einen offenen, direkten Dialog und freien Meinungsaustausch zu aktuellen Fragen, frei von Verzerrungen und unbegründeten Stereotypen, hat im Laufe der Zeit wohlverdiente Anerkennung und echtes Ansehen bei vielen Einwohnern und Gästen Berlins gefunden und in der Praxis seine Tragfähigkeit, Aktualität und offensichtliche Nützlichkeit bewiesen.
Es sei angemerkt, dass das Veranstaltungsformat runde Tische, literarische Lesungen, Vorträge, Diskussionsrunden zu unterschiedlichsten Problematiken, Präsentationen von Bildungs- und Sozialprojekten sowie Vorträge von Fachleuten und Expertinnen und Experten aus den Geisteswissenschaften, Begegnungen mit Schriftstellern, Filmschaffenden, Theatervertretern, Journalistinnen und Journalisten sowie Angehörigen des diplomatischen Corps in Berlin umfasst. Daneben gehören stimmige Auftritte von gesanglichen und tanzenden Kreativgruppen sowie Solo-Künstlerinnen und -Künstlern als unverzichtbares Element zu jeder Veranstaltung.
Bei der diesjährigen Aktion im Format «Zu Gast im ABACUS» (27. Mai) stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Russlanddeutschen, Spätaussiedler und Vertriebenen (Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene), die in Berlin leben.
Der auf der Veranstaltung auftretende Walter Gauks (Walter Gauks), Beauftragter des Berliner Senats für die Belange der Russlanddeutschen, Spätaussiedler und Vertriebenen (Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung), betonte die entscheidende Rolle konstruktiver Zusammenarbeit aller Bürgerinnen und Bürger beim Aufbau einer gesunden Gesellschaft.

Seiner festen Überzeugung nach fördern der Aufbau von Vertrauen, das Zurückweisen unbegründeter Stereotype und das Erreichen eines Konsenses nicht nur ein harmonisches Zusammenleben in der Gesellschaft, sondern bilden auf natürliche Weise auch die Grundlage für gegenseitige Sympathie, beiderseitiges Interesse am Leben des anderen sowie echte Offenheit und Aufrichtigkeit in der Kommunikation.
Wie bisher hat die umfassende und aktive Einbindung der Russlanddeutschen, Spätaussiedler und Vertriebenen in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens oberste Priorität. Das bedeutet, ihnen gleichberechtigte und ungehinderte Möglichkeiten für den Zugang zu sozialen Leistungen zu bieten, die Schaffung von Bedingungen für den Erhalt eines hohen sozialen Status und einer würdigen Stellung im Alter sowie die Garantie von Gleichbehandlung bei der Arbeitsvermittlung.
Nebst einer zeitnahen Reaktion auf ihre existenziellen Probleme und Schwierigkeiten ist eine wirksame und kompetente Zusammenarbeit mit Landes-, Bezirks- und Ortseinrichtungen, die mit Integrationsarbeit befasst sind, erforderlich. Die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen, verschiedenen fachlich orientierten Verbänden, kreativen Vereinigungen und thematischen Clubs gewinnt dabei besondere Bedeutung.
Objektiv besteht ein akuter Bedarf an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Koordination bereits laufender Projekte und Programme, die von Russlanddeutschen, Spätaussiedlern und Vertriebenen initiiert und umgesetzt werden.
Die Begründetheit und Aktualität der in diesem Kontext von V. Gauks nachvollziehbar dargelegten konzeptionellen Argumente wurden den Anwesenden anschaulich bei der Präsentation des neuen multifunktionalen Projekts zur Koordination und Schaffung eines Netzes von Beratungszentren und Treffpunkten in Berlin für Russlanddeutsche, Spätaussiedler und Vertriebene - «Gemeinsam Stärker» («Gemeinsam stärker»).
Die inhaltlichen Bestandteile wurden von Viktor Leis-Junior (Viktor Leis Junior) – dem Vorsitzenden des Vorstands der Berliner Gesellschaft Musik, Treffs und Veranstaltungen e.V. – präsentiert, die gegenwärtig in direkter Zusammenarbeit mit V. Gauks bereits an der praktischen Ausarbeitung dieses Projekts arbeitet.

Das Konzept des Projekts umfasst sowohl primäre als auch sekundäre Zielsetzungen in durchdachter Kombination mit einer schrittweisen Methodik zur Erreichung der gewünschten Ergebnisse. In vereinfachter, zusammengefasster Form soll es mehrere "Missionen" zugleich erfüllen. Die wichtigsten davon:
- die Beseitigung eines bestehenden Mangels, der mit der unzureichenden Vertretung der genannten Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen Leben der Hauptstadt zusammenhängt. Ebenso die Schaffung ihres gleichberechtigten Zugangs zu spezialisierten Strukturen für Treffen und Beratungsunterstützung. Durch qualitativ organisierte Koordination und Netzwerk-Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren von Beratungs- und öffentlichen Plattformen;
- die Einrichtung eines sogenannten "Beratungsrats" der Treff- und Beratungszentren in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten des Berliner Senats für die Belange der Russlanddeutschen, Spätaussiedler und Vertriebenen. Mit einer Ausrichtung seiner Tätigkeit auf tatsächlich nachgefragte Inhalte;
- die Sicherstellung finanzieller Mittel zur Stärkung der entsprechenden Initiative vor Ort mit dem Ziel einer breiteren Verbreitung zugänglicher kultureller und gemeinschaftlicher Veranstaltungen.
Die Präsentation des Projekts «Gemeinsam Stärker» zeigte klar und eindrücklich, dass die Weiterentwicklung der aktiven Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, einschließlich besonders verletzlicher Bevölkerungsgruppen, in das gesellschaftliche Leben kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess ist, der ständige Aufmerksamkeit und Unterstützung erfordert. Darüber hinaus ist er einer der Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung des modernen Berlin.
An diesem Abend wurden die Teilnehmer der Veranstaltung «Zu Gast im ABACUS» Zeugen wahrhaft brillanter Auftritte Russlanddeutscher, die vom Publikum mit aufrichtigem Enthusiasmus und ehrlicher Bewunderung empfangen wurden: der talentierten Sängerin Elena Goldt (Helena Goldt), des Duos «Duo Faller».
E. Goldt genießt in Deutschland und im Ausland anerkannte Popularität. Ihr eigenständiges musikalisches Schaffen verbindet sich dynamisch mit einem engagierten Wirken in mehreren gemeinnützigen Organisationen.
Zum Ensemble des «Duo Faller» gehören Oksana Faller und Ilja Kurtev. Oksana zeigt beständig virtuoses Spiel auf der Domra, einem traditionellen ostslawischen gezupften Saiteninstrument. Ilja spielt die Partien auf dem Bayan – der russischen chromatischen Handharmonika mit Knopftastatur. Das Repertoire des Duos umfasst ein breites Spektrum musikalischer Genres, darunter Werke der klassischen und der Unterhaltungsmusik, populäre Schlager, Tango und Melodien der Völker der Welt.










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